d’oro-protec informiert – Tigermücke & Co.

22 Mai 2015

Wir haben uns für Sie umgeschaut. Neues über invasive Mückenarten in Europa!

Ein paar Eindrücke und News finden Sie hier:

Die Saison beginnt:

Informieren Sie sich über Mücken an Ihrem Reiseort: www.mueckenschutz-ratgeber.de/muecken-ausland

Die Saison beginnt:

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vom 2. September 2016 aus Sylter Rundschau

Spätsommer-Plage

Mückenalarm auf Sylt: Die ganze Insel wird gepiekst

Seit einigen Tagen sind auf Sylt so viele Mücken unterwegs wie seit Jahren nicht mehr. Die Anti-Mückensprays in Apotheken und Drogerien sind knapp.

Sylt | Es summt leise, dann kitzelt es seicht und kurz darauf folgt ein quälender Juckreiz, der mehrere Stunden oder Tage anhält: Seit rund einer Woche schwirren auf der Insel ungewöhnlich viele Stechmücken umher. Und kaum einer bleibt von ihren Stichen verschont. In Ruhe abends ein Bier trinken und den Sonnenuntergang genießen? Wer nicht Opfer der hungrigen Blutsauger werden will, kann das auf Sylt – zumindest an den meisten Orten – im Moment nur mit reichlich aufgetragenen Anti-Mückencremes und sorgsam gewählter Kleidung.

Sogar durch Jeansstoff stechen die kleinen Insekten – die an manchen Inselorten auch in Schwärmen zu sehen sind. Selbst auf Radfahrern, obwohl vom Fahrtwind umgeben, lassen sie sich nieder und durchstechen mit Hilfe ihres stechend-saugenden Rüssel die Haut ihrer ahnungslosen Wirte und laben sich an deren Blut. Allein die weiblichen Stechmücken saugen Blut, denn sie brauchen diese eisenhaltige Mahlzeit nach der Befruchtung, um Eier zu bilden. Ihre juckenden Stiche werden, verständlicherweise, von vielen Menschen als „plagend“ empfunden.

Die Zweiflügler brauchen (stehende) Gewässer beziehungsweise deren Nähe, um ihre Eier abzulegen. Teilweise reichen bereits kleinste Wassermengen wie in Baumhöhlen, Felsmulden oder Pfützen.

Um sich vor den hungrigen Plagegeistern zu schützen, suchen die Menschen auf der Insel Hilfe in Apotheken und Drogerien. In der Westerländer Insel-Apotheke waren alle Anti-Mückenmittel ausverkauft. Schon mehrmals seien die Anti-Mückenmittel seit Donnerstag bei ihm ausverkauft gewesen. Einige Mückengeplagte würden so heftig auf die Stiche reagieren, dass er sie direkt zum Arzt habe schicken müssen, sagt der Apotheker.

Seit Tagen strömen Sylter und Urlauber mit ihren zerstochenen Körpern in die Nordseeklinik in Westerland. Die Menschen kommen mit ausgeprägten – teilweise „handflächengroßen“ – Schwellungen, Blasenbildungen und Hauteinblutungen. In diesem Jahr gäbe es besonders viele Stiche mit intensiver „lokaler allergischer Reaktion“. Um von den Stichen verschont zu bleiben, sollten alle Körperteile bedeckt sein, ein Insektenschutzspray aufgetragen sowie die Fenster mit Mückengittern geschützt werden.

Neben Zitronenöl und Lavendel, enthalten Tinkturen auch Nelken und Petersiliensamen.

Auszug aus: deutschlandfunk.de vom 26.08.2016

Sterile Männchen und klebrige Fallen
Wie Deutschland die Tigermücke bekämpft

Denguefieber, West-Nil-Fieber, Zika-Virus: Die Tigermücke ist Überträgerin zahlreicher Erkrankungen. Ursprünglich kam sie nur in Südostasien vor, mittlerweile ist sie auch in Europa und sogar Süddeutschland heimisch. Noch bestehe die Chance, die Tigermücke wieder loszuwerden, glauben Experten. Die Frage ist nur: Wie lange noch?

Die Tigermücke. Sie lebt mindestens seit 2014 in dieser Kleingartenanlage. Obwohl sie aus den heißen Subtropen stammt, aus Südostasien, hat sie es geschafft, in Freiburg zu überwintern.

Musterbeispiel der Globalisierungs-Nutzung

Das Tier mit dem wissenschaftlichen Namen Aedes albopictus ist ein Musterbeispiel für ein Insekt, das von Globalisierung und Klimawandel profitiert: Mit alten Autoreifen hat es sich über die ganze Welt verbreitet. Alte Reifen sind ein begehrtes Handelsgut, das sich vielseitig weiterverwenden lässt: im Straßenbau oder auf Kunstrasenplätzen als Substrat, in der Parfümherstellung als Basis für Düfte, in Zementfabriken als Brennstoff.

Früher legte das Insekt seine Eier in Baumhöhlen, heute nimmt es auch gern andere Behälter, in die es hineinregnen kann: Vasen auf dem Friedhof, Getränkedosen im Gebüsch oder eben Autoreifen, die unter freiem Himmel auf den Abtransport warten. Die Tigermücke bereitet den Experten besonders aus einem Grund Sorgen, sagt die Infektionsschutzexpertin Isolde Piechotowski.

„Die Tigermücke ist einfach ein potenter Krankheitsüberträger für bestimmte, vor allem virale Erkrankungen. Dazu zählen Chikungunyafieber, Denguefieber, West-Nil-Fieber, und es gibt Hinweise, dass auch das Zika-Virus durch diese Mücke übertragen werden kann.“

Und der Klimawandel sorgt dafür, dass die Mücke an immer mehr Stellen geeignete Lebensbedingungen findet. So wie in den vergangenen Jahren in Freiburg.

Reisende Plagegeister

Die RoLa, die Rollende Landstraße, bringt komplette Lkw per Eisenbahn von Novara in Norditalien durch die Alpentunnel hierher nach Freiburg. Jeder Zug bringt 20 Lastwagen.

Stündlich fahren sie ein. Während der Mückensaison kommen so 25.000 LKW zusammen. Wenn Mückenweibchen in Italien auf der Suche nach Blut den Fahrern in die Führerhäuschen folgen, sind sie die ganze Fahrt über eingesperrt.

„Hier direkt gegenüber hält der Zug mit den LKWs, die Fahrer gehen dann zu den Kabinen, und das ist dann die erste Möglichkeit für die Mücken seit Italien wieder aus diesen LKW zu entweichen. Die Mücke findet sofort alles was sie braucht: Die Regentonnen, um die Eier abzulegen, Gebüsche und Hecken, um sich zu verstecken, und natürlich die Pächter, um sie zu stechen, um an Blut heranzukommen.“

Hohe Kosten zur Bekämpfung einer Plage

Von Südostasien aus hat sich die Tigermücke mit dem Warenverkehr über die ganze Welt verbreitet. Heute kommt sie an der ganzen Nordküste des Mittelmeeres vor. Italien war das erste Land in Europa, in dem sie aufgetaucht ist. Sie ist beinahe im ganzen Land heimisch. Und vielerorts eine echte Plage.

Mancherorts sind so viele Tigermücken unterwegs, dass Café-Besitzer schon gar keine Tische und Stühle mehr auf die Terrasse stellen. Und dann ist da die gesundheitliche Seite.

„Wir haben vor zehn Jahren eine schlechte Erfahrung gemacht. Ein Reisender war am Chikungunya-Virus erkrankt und in die Region Ravenna gekommen. Dann wurde er von einer Tigermücke gestochen, die das Virus an mehr als 200 Menschen weiterverteilt hat. Eine richtige Epidemie. Ein Patient starb. Darüber hinaus kann das Insekt Dengue und Zika übertragen, das sind Risiken, die wir erwägen müssen.“

Auch nach Deutschland bringen Reisende immer wieder Viren mit: „In den Jahren 2010 bis 2015 kamen durchschnittlich elf Reiserückkehrer mit Chikungunya nach Baden-Württemberg und 111 mit Dengue. Also wenn die Mücke auf eine dieser Personen trifft, nimmt sie die Viren auf und kann beim Stechen einer weiteren Person auf diese dann den Krankheitserreger übertragen, also so ganz aus der Welt gegriffen ist das Risiko nicht.“

Auch Heimische Mücken bergen Gefahren

Am Rande bemerkt: Welche hier heimischen Mücken exotische Krankheiten übertragen können – auch da kann es noch einige Überraschungen geben. Wie 2009 mit dem Erreger der Blauzungenkrankheit oder 2011 mit dem Schmallenberg-Virus. Beides sind Viren, die eigentlich von winzigen tropischen Mücken, von Gnitzen, verbreitet werden. Doch es hat sich gezeigt, dass auch mitteleuropäische Gnitzen dazu in der Lage sind. Die beiden Tierseuchen haben für schwere Schäden bei Züchtern geführt. Um solche Überraschungen zu vermeiden, testen Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg derzeit, ob heimische Stechmücken das Zika-Virus übertragen können.

Seit Mai sind Krankheiten, die von Mücken übertragen werden, in Deutschland übrigens meldepflichtig. Dass immer wieder Viren nach Deutschland kommen, lässt sich kaum vermeiden. Deshalb muss man also bei den Überträgern, den Mücken, ansetzen. Denn auch Impfungen fehlen gegen diese Erreger bislang.

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Stand: 16.08.2016
Auszug aus den aktuellen Meldungen von crm.de

Italien

West Nile-Fieber: Ende Juli wurde die erste Infektion für diese Saison gemeldet. Ein Mensch in Bologna (Region Emilia-Romagna, N) ist erkrankt. Bis Anfang August wurden in der Region 5 Infektionen gemeldet. Die Infektion kommt in Italien sporadisch vor, besonders im Norden des Landes. Das Virus wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen. Es infiziert hauptsächlich Vögel, kann aber auch auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere übergreifen. Bei Menschen kommt es in 80% der Fälle zu keinen Symptomen. In den anderen Fällen treten grippeähnliche Symptome auf. Das Virus kann die Blut-Hirn-Schranke überschreiten und zu Meningitis, Enzephalitis und Lähmungen führen. Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 16.08.2016
Ärzte und Apotheker finden alle Meldungen sowie spezielle Hinweise für Fachkreise im CRM Fachportal >>

 

T-Online – Mittwoch, 06.07.2016, 11:32 von Anja Sokolow, dpa

Stechmücken-Plage droht – Bürger sind zur Mückenjagd aufgerufen

In diesem Jahr droht eine Mückenplage. Zudem siedeln sich neue Arten an, die womöglich Krankheiten übertragen. Deshalb rufen Forscher die Menschen nun dazu auf, ihnen die stechenden Insekten zuzusenden. Sie wollen die Verbreitungsgebiete in einem Mückenatlas kartieren. „Wir sind dankbar für jede Mücke“, betont Biologin Doreen Walther.

Mehr zum Thema

  • Mücken: Immer mehr Mücken-Exoten nachgewiesen
  • West-Nil-Fieber & Co: Klimawandel begünstigt durch Ungeziefer übertragene Krankheiten
  • Fälle seit 2001 verzehnfacht: Dengue-Fieber breitet sich in Deutschland aus
  • Von wegen „süßes“ Blut: Die Gene bestimmen, wen Mücken stechen
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Die Kombination aus starken Regenfällen und sommerlichen Temperaturen bietet Mücken ein ideales Brutklima. Bei den derzeitigen Bedingungen benötige die neue Mückengeneration nur rund zwei Wochen bis zum Schlupf, erklären Forscher vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg.

Zika-Virus zeigt: Kleine Mücke – große Gefahr
In Europa häuften sich Ausbrüche von Krankheiten, die von Stechmücken übertragen werden. Denguefieber, West-Nil-Fieber und Chikungunya-Fieber sowie der jüngsten Zika-Virus-Ausbruch in Südamerika seien der aktuelle Beweis für die Bedeutung von Stechmücken als Krankheitsüberträger. „Zur Risikoabschätzung benötigen wir dringend Daten zur Verbreitung der in Deutschland vorkommenden invasiven und einheimischen Arten“, erklärt die Biologin Doreen Walther.

Mückenatlas soll Risikogebiete zeigen
An der Kartierung der in Deutschland vorkommenden Mückenarten arbeitet das ZALF gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit in Greifswald seit 2012. In diesem Jahr haben Sammler bisher rund 600 Mücken eingeschickt. Der Mückenatlas soll helfen, das Risiko für durch Stechmücken übertragene Krankheiten abzuschätzen.

Asiatische Tigermücke überwintert in Deutschland
Als besonders gefährlich gilt die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus). Dank der Einsendungen für den Mückenatlas wurde sie bereits in Baden-Württemberg und Thüringen nachgewiesen. Es sei davon auszugehen, das diese in Deutschland erfolgreich überwintert habe, sagte Helge Kampen, Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Entomologie am FLI. „Es wurden Eier im Frühjahr und erste Larven im Mai entdeckt.“
Das Insekt gelangt schon seit einigen Jahren vereinzelt mit Reisenden aus Südeuropa nach Deutschland, seine Eier sind jedoch nicht sehr kältetolerant. Von einer anderen Art, der Asiatischen Buschmücke, sind inzwischen vier etablierte Populationen in insgesamt sechs Bundesländern bekannt. Insgesamt wurden in Deutschland seit 2007 vier invasive Arten nachgewiesen.

Mücken möglichst unversehrt einsenden
Die Forscher benötigen intakte Exemplare, zerquetschte oder platt geschlagene Tiere sind unbrauchbar. Zum Abtöten gefangener Mücken empfehlen die Forscher, sie für einen Tag ins Gefrierfach zu legen. Um zur Bestimmung wichtige Schuppen und Borsten an bestimmten Körperstellen zu erhalten, sollten die Tiere zudem nicht direkt in einen Briefumschlag gesteckt, sondern in eine kleine Schachtel, eine flache Dose oder ein Röhrchen gelegt werden.

Mit in den Brief kommt ein Formular mit Fundangaben. „Insgesamt können Sie so viele Mücken fangen, wie es Ihrer Motivation und dem Mückenaufkommen entspricht“, heißt es auf Internetseite mückenatlas.de. Mückenjäger senden ihre Ausbeute an diese Adresse:
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung
„Mückenatlas“
Eberswalder Straße 84
15374 Müncheberg

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FOCUS-Online – Sonntag, 12.06.2016, 08:28 und Mittwoch, 13.07.2016, 11:26

Insektenplage für 2016 erwartet: Asiatische Tigermücke überträgt Chikungunya-Virus: So gefährlich ist die Erkrankung

Einige Experten sind alarmiert: Die Asiatische Tigermücke wurde bereits in Thüringen und Baden-Württemberg nachgewiesen. Sie überträgt das Chikungunya-Virus. An diesen Symptomen erkennen Sie die Erkrankung.
  • Überträger von Infektionskrankheiten, darunter die Asiatische Tigermücke, breiten sich in Deutschland aus.
  • Mitschuld ist der Klimawandel, der neue Tierarten ins Land bringt.
  • Der Mückenatlas soll das Risiko für Deutschland einordnen.

Viel Regen und schwüle Wetterlage: Diese Situation liefert beste Voraussetzungen, damit Mücken sich vermehren. Die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg und ihre Kollegen befürchten deshalb eine wahre Mückenplage für 2016. Unter den derzeitigen Bedingungen benötige die neue Mückengeneration nur rund zwei Wochen, bis sie schlüpft.

Die Gefahr dabei: Die Insekten übertragen auch Krankheiten. Die aktuelle Bedeutung der Stechmücken hätte sich „durch die in Europa in den letzten Jahren zunehmenden Ausbrüche von Stechmücken-übertragenen Krankheiten wie Dengue-, Westnil- oder Chikungunya-Fieber sowie den jüngsten Zika-Virus-Ausbruch in Südamerika“ gezeigt, erklärte Walther.

Besonders von der Asiatischen Tigermücke geht Gefahr aus

Darum dokumentieren die Forscher gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) in Greifswald seit 2012 alle in Deutschland vorkommenden Mückenarten.

Die Biologin ergänzte: „Zur Risikoabschätzung benötigen wir dringend Daten zur Verbreitung der in Deutschland vorkommenden invasiven und einheimischen Arten.“

Der Mückenatlas soll helfen, das Risiko für durch Stechmücken übertragene Krankheiten abzuschätzen. Als besonders gefährlich gilt die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die unter anderem das Chikungunya-Virus überträgt. Sie kann zudem das West-Nil-Virus weitergeben sowie das Dengue- oder Gelbfieber. Dank der Einsendungen der Bürger für den Mückenatlas wurde sie bereits in Baden-Württemberg und Thüringen nachgewiesen.

So gefährlich ist das Chikungunya-Virus, das die Asiatische Tigermücke mitbringt

„Die Erkrankung selbst ist eher lästig als gefährlich. Sie läuft wie eine akute Grippe ab“, erklärte Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf.

Die Betroffenen zeigen laut Jelinek grippetypische Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Etwa eine Woche lang ist der Kranke durch Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen geschwächt.

Besonders gefährlich für chronisch kranke Menschen

In wenigen Fällen könne es zu monatelang andauernden, rheumaähnlichen und damit sehr unangenehmen Gelenkschmerzen kommen. Todesfälle habe es ganz selten gegeben.

Gefährlich sei das Virus für chronisch kranke, bereits geschwächte Menschen, Schwangere und Säuglinge. Einen Impfstoff oder eine gezielte Therapie gibt es bisher nicht. Behandelt werden lediglich die Symptome – beispielsweise mit Schmerzmitteln.

Verbreitung der Asiatischen Tigermücke in Europa

Lokale Infektionen waren in Westeuropa bereits 2007 in Italien verzeichnet worden, seitdem hatte die Tigermücke als Hauptüberträger des Erregers hier aber nicht mehr zugeschlagen.

Bislang trat das Chikungunya-Virus vorwiegend in Afrika, in Südostasien, dem indischen Subkontinent und auf den Inseln im Indischen Ozean auf. Seit Ende 2013 scheint der Erreger sich aber rasant auszubreiten. So haben Gesundheitsbehörden in Süd- und Mittelamerika bis 2015 amtlichen Angaben zufolge rund 1,3 Millionen lokal erworbene Fälle von Chikungunya-Fieber registriert.

Laut Informationen des Robert-Koch-Instituts werden auch in Deutschland regelmäßig importierte Infektionen beobachtet.

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